Virtueller Web-Server

Seit einigen Tagen beschäftigt mich die Idee zum HomeServer noch einen virtuellen WebServer als VM aufzusetzen. Warum? Um die Web-Dienste von der eigentlich wichtigen Maschine zu separieren.

Heute geht es mit den ersten Schritten los, d.h. eine VM mit VirtualBox aufsetzen und nebenbei schon mal die Serverversion von Ubuntu 12.04 LTS herunterzuladen.

Die VM wird mit 512 MB RAM und 2GB Platte klein, sollte aber für die Aufgaben ausreichen. Das geht schnell und ist kein Hexenwerk. Leider dauert der Download etwas. Die 639 MB iso-Image brauchen bei ca. 500 kB/s eben etwas …Nach dem das Image komplett ist, braucht es nur noch als virtuelles CD-Laufwerk eingebunden und die VM gestartet zu werden. Schon geht die Installation von Ubuntu im Ubuntu los.

Nach nun ca. 1,5h ist die VM in der nackten Server-Installation fertig. Der erste Start und die erste Anmeldung waren tadellos. Nur dauert der Bootvorgang erstaunlich lang. However … Die wichtigsten Dienste wie SSH und LAMP sind drauf. Konfigurieren werde ich sie ein anderes Mal. Jetzt steht noch ein wichtigerer, weil grundlegenderer, Teil auf dem Plan.

Die VM soll sich im Netzwerk wie ein eigenständiger Rechner verhalten, d.h. über eine eigene IP und Ports ansprechen lassen. Die Konfig macht man im VM-Manager in dem die Netzwerkeinstellung der virtuallen Netzwerkkarte von NAT auf Netzwerkbrücke umgestellt wird.

Danilo Adam

Über Danilo Adam

Beruflich bin ich als Berater für SAP ERP unterwegs und beschäftige mich lediglich in meiner Freizeit mit derart technischen Dingen. Ansonsten verbringe ich meine Zeit mit meinen beiden Töchtern und meiner charmanten Ehefrau.
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